Leistungsdiagnostik

2016_Portfoliodiagnostik

„Du fragst dich, kannst du noch mehr aus dir herausholen? Die Antwort ist meistens Ja.“
(Paul Tergat, Ex-Weltrekordler im Marathon)


Warum Leistungsdiagnostik?

Besonders Anfängern hilft eine Leistungsdiagnostik ihre Laufgeschwindigkeit richtig einzuschätzen und Über- oder auch Unterforderung zu vermeiden. Fortgeschrittenen können ihr Training an ihre Leistungsentwicklung anpassen.

  • Ausdauerleistungsfähigkeit erfassen
  • Trainingsbereiche und -intensitäten ermitteln
  • Trainingsmethoden und -empfehlungen festlegen

Was ist eine Laktat-Leistungsdiagnostik?
Messung von Laktat und Herzfrequenz in einem Stufentest z. B. 5 Stufen mit jeweils 5 Minuten Laufdauer bei steigender Geschwindigkeit.

Warum Laktat-Leistungsdiagnostik?
Der Laktattest liefert durch Beurteilung des Stoffwechselverhaltens zuverlässige Parameter zur Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit.

Unsere Leistungsdiagnostik:

  • umfangreiches Vorgespräch (Anamnese)
    Erfassung u.a. von Lauferfahrung und Laufzielen
  • sportartspezifische standardisierte Laktat-Leistungsdiagnostig auf dem Laufband mit mindestens 5 Geschwindigkeitsstufen á 5 Minuten
  • Auswertung mittels enzymatischem Farbtest/Photometer (Diaglobal)
  • visuelle Analyse der Lauftechnik während der Leistungsdiagnostik ggf. mit Übungsempfehlungen zu Verbesserung der Laufökonomie
  • Auswertung der Testergebnisse von Läufern für Läufer d.h. individuelle Interpretation und umsetzbare Trainingsempfehlungen
  • Nachbesprechung und Erläuterung der Ergebnisse und Trainingsempfehlungen
  • kompletter Zeitaufwand bei Ersttest ca 1,5h -2h
  • Auswertung als kompaktes, übersichtliches PDF (2 Seiten)
  • Preise ab: 80 €

Auswertung LD

zu den Preisen…

Alle Infos auch auf dem beiligenden Flyer

LD 2016Bei Fragen:

Oliver Hauptstock – 0170 80 69 58 3 – 0231 22 25 99 81 – oliver.hauptstock@laufendlaufen.de


Laktat-Leistungsdiagnostik oder Spiroergometrie?

Wer sich informiert hört immer wieder vom „Goldstandard“ der Leistungsdiagnostik, der Spiroergometrie, der Messung von Atemgasen. Die aus dieser Diagnostik abgeleiteten
Ergebnisse sind sehr komplex und lassen Aussagen zur Funktion der Atmung und zur Ausdauerfähigkeit zu. Die Laktat-Leistungsdiagnotik wird häufig aufgrund individueller
Schwellenkonzepte kritisiert.Fakt ist: bei ALLEN Testverfahren gibt es Einflussfaktoren:
Die gemessenen Werte und mathematischen Berechnungen sind die Grundlage für die Interpretation der Testergebnisse. Nicht nur Tageszeit, Testgerät und Verfahren, Software, Testort oder Wetter, sondern insbesondere auch der Ernährungszustand, Regenerationsstatus, Trainingszustand, Laufökonomie oder Tag-zu-Tag-Schwankungen des zu Testenden verlangen, zur Vermeidung von Messfehlern und Messungenauigkeiten, eine sorgfältige Durchführung des Tests und Erfahrung bei der Interpretation der Ergebnisse. Was bei der Laktat-Leistungsdiagnotik der Schweißtropfen in der Blutprobe sein kann, ist bei der Spiroergometrie eine nicht passgenau sitzende Atemmaske. Fakt ist auch: Die Spiroergometrie ist erst seit ein paar Jahren für
den Hobbysportler erschwinglich. Die Gerätekosten auf Kleinwagenniveau müssen sich rechnen. Das Verfahren wird somit von Herstellern und Diagnostikern hoch gelobt und weniger kritisch (z.B. die hohen Streuungen in den Schwellenwerten) hinterfragt.Und was jetzt?: Für welche Art von Leistungsdiagnostik Du dich entscheidest – das Wichtigste ist die individuelle Interpretation der Testergebnisse und die individuelle Ableitung der Trainingsbereiche und – intensitäten unter Berücksichtigung der Laufökonomie und möglichen Bewegungseinschränkungen.


„Trainingssteuerung im Leistungssport

Anders als beim Gesundheitssport zielt das leistungsorientierte Training darauf ab, durch gezielte und kontrollierte Überschreitung einer bestimmte Mindestintensität eine Leistungssteigerung des Körpers zu erreichen. Jedoch sollte hierbei eine bestimmte Grenze nicht überschritten werden, da langfristige Schäden und ein Leistungsabfall die Folge sein können. Die jeweils individuell optimale Belastungsintensität ist von mehreren Faktoren, wie dem Gesundheits- und Trainingszustand, der betriebenen Sportart, den jeweiligen Zielsetzungen oder der Trainingsperiode abhängig.

Lactat – ein wichtiger Wert in der Leistungsdiagnostik
Trainingserfolge sind also nur dann zu verzeichnen, wenn die richtige Belastungsintensität gewählt wird. Ist sie zu niedrig, fehlt es an Trainingsreizen, ist sie zu hoch, bleibt der Trainingserfolg aus. Wichtigster Indikator zur Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit ist die Konzentration des Lactats im ateriellen Blut nach einer Belastung. Lactatmessungen werden im Leistungssport seit langem zur Trainingssteuerung eingesetzt und haben in neuerer Zeit auch im Fitnessbereich Bedeutung erlangt.

Lactat (das Salz der Milchsäure) wird verstärkt gebildet, wenn die Muskelzellen auf Grund eines Saustoffmangels ihren Energiebedarf nicht mehr aerob decken können und deshalb verstärkt den anaeroben Weg (Abbau von Glucose zu Lactat) in Anspruch nehmen. Die verstärkte Lactatbildung führt zu einer Übersäuerung der Muskelzellen und zu einem Anstieg des Blutlactatspiegels. Oberhalb eines Grenzwertes (anaerobe Schwelle) liegende Blut-lactatwerte haben eine Reihe negativer Auswirkungen und sind im gesundheitlich orientierten Ausdauersport zu vermeiden.

Durch Überwachung des Lactatspiegels kann sichergestellt werden, dass die sportlichen Aktivitäten dem gewünschten Stoffwechselbereich entsprechen. Im gesundheitlich orientierten Ausdauersport gelten Blutlactatspiegel zwischen 2 und 3 mmol/l als optimal.

Weitergehende Informationen liefert die Lactatleistungskurve, die durch Messung der Lactatkonzentration und des zugehörigen Pulswertes bei stufenweise ansteigender Belastung erhalten wird. Je später der Lactatwert im Belastungstest ansteigt, desto besser ist die Kondition. Während im Freizeitsport die anaerobe Schwelle zumeist mit 4 mmol/l angesetzt wird, ergeben sich im Leistungssport in der Regel tiefere und individuell unterschiedliche Schwellenwerte, die aus der Lactatleistungskurve abgeleitet werden können.

Warum sollten Sportler ihren Hämoglobinwert kennen ?
Der Hämoglobinwert (Hb-Wert) gibt die Saustofftransportkapazität des Blutes wieder. Je höher der Hb-Wert ist, desto mehr Sauerstoff kann das Blut transportieren.

Stark erniedrigte, außerhalb des Referenzbereiches liegende Hb-Werte – deren mögliche Ursachen u.a. Blutverlust, Schwangerschaft, unzureichende Aufnahme von Eisen mit der Nahrung sein können – führen zu einem Abfall des Leistungsvermögens. Deshalb sollten Sportler ihren Hb-Wert überwachen.

Referenzbereiche
Frauen:     12 – 16 g/dl
Männer:    14 – 18 g/dl
Durch Höhentraining kann die Hämoglobin-Konzentration innerhalb des Referenzbereiches angehoben werden. Oberhalb des Normalbereiches liegende Werte stellen eine Gesundheitsgefahr dar und führen in verschiedenen Sportarten zu einer Wettkampfsperre.
Sie lassen zudem den Verdacht aufkommen, durch Einnahme des Dopingmittels EPO verursacht worden zu sein.

Zulässige Grenzwerte im Beispiel Langlauf:
Frauen: 16,0 g/dl
Männer: 17,0 g/dl

Welche Rolle spielt der Glucosewert ?
Im Sportbereich gibt die Glucose-Bestimmung wertvolle Hinweise auf die geeignete Ernährung während des Trainings und im Wettkampf.

Bei Langzeitbelastung (> 2 Stunden) kommt es zu einer Leerung der Glykogenspeicher. Da die Muskelzellen ihren Energiebedarf nicht allein aus dem Fettstoffwechsel decken können, sondern stets auch auf den Kohlenhydratabbau angewiesen sind, wird nach Leerung der Glycogenspeicher die Blutglucose angegriffen, so dass  der Blutglucosespiegel abfällt und die Gefahr einer Unterzuckerung (Glucose < 60 mg/dl) besteht. Eine derartige Entwicklung kann durch Zufuhr von Kohlenhydraten während der Belastung vermieden werden. Durch Kontrolle des Blutzuckerspiegels wird eine sinnvolle Steuerung der Kohlenhydratzufuhr ermöglicht.

Referenzwerte im Kapillarblut
Nüchtern:                                             60 – 100 mg/dl
1 – 2 Stunden nach Mahlzeiten                < 140 mg/dl

Ein weitere wichtige Anwendung liegt im Erkennen geleerter Glykogenspeicher, die zu einer Fehlinterpretation von Lactatleistungskurven führen können.
Nach intensiver körperlicher Belastung steigt die Blutglucose beim Gesunden bis auf Werte von 180 mg/dl an. Bleibt der Glucose-Anstieg aus, sind die Glykogenspeicher erschöpft.

Dass Diabetiker ihren Glucosespiegel bei sportlichen Aktivitäten kontrollieren müssen, versteht sich von selbst. Auch hier kommt es darauf an, eine Unterschreitung der 60 mg/dl-Grenze zu vermeiden. Insulinpflichtige Diabetiker benötigen bei sportlicher Betätigung geringere Mengen Insulin als im Ruhezustand.“

Quelle: http://www.diaglobal.de/


„Prävention und Ausdauersport

„Der sicherste Weg zur Gesundheit ist es, jedem Menschen möglichst genau die erforderliche Dosis an Nahrung und Belastung zu verordnen, nicht zu viel und nicht zu wenig.“ (Platon)

Dieses Zitat des griechischen Philosophen hat bis heute nicht an Bedeutung verloren. Statt dessen haben sich Übergewicht und der Mangel an Bewegung zu den dominierenden Risikofaktoren für einen Herzinfarkt entwickelt.

In der Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen fällt deshalb dem Freizeit- und Fitneßsport, dessen gesundheitsfördernde Wirkung durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist, eine Schlüsselrolle zu. Der moderat und unter Anleitung betriebene Ausdauersport trägt dazu bei, dass die Herz. und Kreislauffunktionenn gestärkt, der Blutdruck normalisiert und die Arteriosklerosegefahr sowie die Alters-Diabetes gemindert werden. Somit wird letztendlich die Lebensqualität gesteigert und dem biologischen Alterungsprozess entgegengewirkt.

Denn Ausdauersport…
– verbessert die Koronardurchblutung und stärkt die Herz- und Kreislauffunktion
– trägt zur Normalisierung des Blutdruckes bei
– senkt die Cholesterin- und Triglyceridspiegel bei gleichzeitiger Erhöhung des gefäßschützenden                  HDL-Cholesterins und beugt somit der Arteriosklerose vor
– verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und reduziert die Gefahr des Auftretens von Blutgerinnseln
– mindert das Risiko, an Alters-Diabetes zu erkranken
– hilft Übergewicht abzubauen
– verbessert den Einbau von Calcium in das Knochengerüst und beugt so der Osteoporose vor
– stärkt das Immunsystem

Energiestoffwechsel der Muskelzelle
Im Ruhezustand und bei geringer körperlicher Belastung wird der Energiebedarf der Muskelzelle nahezu ausschließlich aerob gedeckt. Wichtigste Energiequelle sind hierbei mit einem Anteil bis zu 85% die Fette, die (als Fettpolster) in großer Menge  im Körper vorhanden sind.  Zur Energieerzeugung werden die Fette in Fettsäuren umgewandelt,  die im Blut zu den Muskelzellen transportiert und dort unter Beteiligung von Enzymen zu CO2 und H2O „verbrannt“ werden. Weitere Energie wird durch aeroben Abbau von Kohlenhydraten (in den Muskelzellen gespeichertes Glykogen und Blutglucose) geliefert.

Bei höherer Belastung ist das Herz-Kreislaufsystem nicht mehr in der Lage, alle arbeitenden Muskelgruppen ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Zur Deckung ihres Energiebedarfs nimmt die Zelle deshalb verstärkt den anaeroben Weg in Anspruch. Hierbei wird Glykogen – ohne Beteiligung von Sauerstoff – über Pyruvat zu Lactat abgebaut. Das in den Muskelzellen gebildete Lactat wird an das Blut abgegeben, so dass der Blutlactat-Spiegel ansteigt.

Die Anhäufung der Milchsäure in den Muskelzellen führt zu einer Übersäuerung der Muskeln. Dadurch werden die Enzyme des Fettstoffwechsels deaktiviert, die Energieerzeugung durch Fettverbrennung wird reduziert und schließlich ganz eingestellt.

Für die Reparatur des beschädigten Enzymsystems der Fettverbrennung können je nach Schweregrad der Zerstörung mehrere Tage benötigt werden (Regenerationsphase). In dieser Zeit deckt die Muskelzelle ihren Energiebedarf verstärkt durch den Abbau von Eiweißstoffen (Proteinen), verbunden mit einer gesteigerten Harnstoffproduktion. Für den Sportler ist die Regenarationsphase in Form von Muskelkater spürbar.

Nachteilige Folgen hoher Lactatwerte.
Für den Ausdauersportler gilt also:
Wer eine Übersäuerung seiner Muskeln vermeiden  will, muß Fett in den Muskeln verbrennen.
Nur dann stellt sich der gewünschte Trainingserfolg ein.

Längere Aktivitäten im anaeroben Bereich mindern die Ausdauerleistungsfähigkeit und erhöhen die Verletzungsgefahr. Der erhoffte Abbau von Fettpolstern bleibt aus, da die Fettverbrennung blockiert ist.
Die verstärkte Inanspruchnahme von Kohlenhydraten führt zu einer schnellen Leerung der Glykogenspeicher. Gleichzeitig wird – als Folge der Übersäuerung – das aerobe Enzymsystem der Muskelzelle nachhaltig geschädigt, so dass nach starker anaerober Belastung mehrtägige Regenerationsphasen eingelegt werden müssen.

Senioren
Lange glaubte man, dass Menschen über 60 nicht mehr trainierbar sind. Diese Annahme hat sich als falsch erwiesen. Jeder, der erst mit 50 oder 60 beginnt, Sport zu treiben, kann von der gesundheitsfördernden, den Alterungsprozess hemmenden Wirkung sportlicher Aktivitäten profitieren.
Zahlreiche Sportvereine, Fitneßstudios und Kurkliniken bieten inzwischen speziell für Senioren geeignete Trainingsprogramme an.

Für Senioren gilt: Leistungssport sollte man anderen überlassen. Zu favorisieren dind dagegen moderat betriebene Ausdauersportarten, insbesondere Jogging und Walking, sowie die „Urlaubssportarten“ Skilanglauf und Bergwandern (unterhalb 3000 m). dabei ist nicht die Zeit entscheidend, in der eine bestimmte Strecke beim Laufen zurückgelegt wird, sondern die Lactatkonzentration , die sich im Blut bei Belastung einstellt.“

Quelle: http://www.diaglobal.de


Oliver Hauptstock – 0170 80 69 58 3 – 0231 22 25 99 81 – oliver.hauptstock@laufendlaufen.de


Aktuelles auch unter:facebooklogo


Unbegrenzt 15 Prozent Rabatt auf aktuelle Kollektionen z.B. von Nike, Asics, Adidas, Under Amour, Reebook oder New Balance gibt es auf www.my-sportswear.de!
Bei jeder Bestellung und versandkostenfrei.
Gutschein speichern und bei den nächsten Käufen aufgedruckten Rabattcode angeben …

Comments are closed.